Lektion 6: Selbstgewählte Zielsetzung; Fantasiereise zu deinem Unbewussten

Lektion 6: Selbstgewählte Zielsetzung; Fantasiereise zu deinem Unbewussten

Lektion
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“Rauchfrei – ein neuer Lebensabschnitt hat angefangen!”

Bei der Raucherentwöhnung ist folgendes zu bedenken: Gerade, wenn es anfängt, leichter zu werden, lässt die Aufmerksamkeit nach. Hier kann sich ganz heimlich die “RaucherAutomatik” wieder einschleichen! Damit das nicht passiert, sollte man die letzten zwei Wochen noch einmal vor dem geistigen Auge ablaufen lassen: Welche waren die schwierigen, die gefährlichen, die verführerischen Gelegenheiten? Damit man gar nicht erst in eine solche Situation gerät, muss man seine Umgebung ein wenig näher betrachten: Raucht der Partner, raucht der Arbeitskollege oder rauchen andere Personen in der nächsten Umgebung noch? Hier muss man egoistisch sein und seine Mitmenschen um Rücksichtnahme bitten. Denn oft wurde man selbst, als man noch rauchte, gebeten, auf das Rauchen zu verzichten.

Das persönliche Umfeld (durch Frische) verändern:

  • Kleidung waschen oder reinigen
  • Keinen Aschenbecher mehr (auch nicht für Besuch!) aufstellen
  • Schaumreinigung des Teppichs
  • Reinigung der Gardinen
  • Reinigung des Lieblingssessels
  • tapezieren oder streichen
  • Möbel umstellen (dies unterbricht die “Raucher-Automatik”) > bewusst einen anderen Platz zum Lesen oder Fernsehen wählen

Wenn es nun in der Wohnung überall frisch riecht und diverse Veränderungen stattgefunden haben, sind auch hierdurch beste Voraussetzungen geschaffen, auch künftig “rauchfrei zu bleiben” Einige Dinge sollte man auf jeden Fall auch an seinem Arbeitsplatz umsetzen; oft haben Vorgesetzte mehr Verständnis als man annimmt. Auch das Auto, in dem man immer so gerne geraucht hat, riecht immer noch nach Zigaretten! Auch hier ist es wichtig, den gesamten Innenraum zu reinigen.

Erklären Sie Ihr Fahrzeug, Ihre vier Wände und Ihren Arbeitsplatz zur “rauchfreien Zone”!!!

Es ist hilfreich, andere ins Vertrauen zu ziehen und sich unterstützen zu lassen, wenn man “rauchfrei” werden will Hierzu gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Meinungen:

  • Einige Menschen lehnen die Möglichkeit, andere ins Vertrauen zu ziehen, vollständig für sich ab. Sie befürchten Spott, wenn der Versuch misslingt; sie empfinden Misserfolg als persönliche Niederlage. Sie sehen es eher als unangenehme Kontrolle, wenn andere Menschen informiert sind.
  • Manchen Menschen aber hilft diese Art von Unterstützung weiter. Sie haben dann jemanden, der Bescheid weiß, mit dem sie, wenn die Versuchung groß ist, sprechen können, der mit ihnen zur Ablenkung etwas Schönes unternimmt und der auch Nervosität und Ungeduld erträgt. Er weiß ja, worauf sie zurückzuführen sind.

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